Obwohl der Begriff “Ball” in Bezug auf Feierlichkeiten heute relativ selten verwendet wird, kommt er gelegentlich doch noch vor. Zum Beispiel findet jährlich der Abschlussball der Abiturienten statt oder auch in der Tanzschule kennt man den Jahresabschlussball. Zu solchen Festlichkeiten – aber durchaus auch zur Hochzeit von Freunden - trägt die Dame ein Ballkleid oder auch Abiballkleid, je nach Anlass.

Das Ballkleid ist gleichbedeutend mit einem Abendkleid. Es zeichnet sich durch Extravaganz und Eleganz aus und ist bodenlang. Für die Herstellung eines Ballkleides werden weiche und fließende Stoffe verarbeitet. Anschmiegsame und sanft schimmernde Seide ist sicher eines der edelsten Materialien für ein Ballkleid. Aber auch Satin, Viskose, Jersey, Chiffon und Taftstoffe werden gern genommen. Das fließende Material umschmeichelt die Figur und betont sie dezent. Da einige Stoffe sehr fein und fast schon durchsichtig sind, wird das Kleid mit einem Taftrock unterlegt.

Sehr figurbetont wirkt eine Corsage, die sich dem Oberkörper optimal anpasst. Durch feine Verschnürungen im Rückenbereich, wird auch dieser Teil zu einem attraktiven Blickpunkt. Aber auch dünne, verspielte Spaghettiträger oder fein gearbeitete Halsausschnitte bringen das Dekolleté optimal zur Geltung. Ein dekorativer Seidenschal oder eine lässige Stola ergänzen das Outfit optimal.

Der Schnitt der Abendkleider kann klassisch gerade sein und durch eben diese schlichte Eleganz bestechen oder aber, mit verspielten Volants, richtig platzierten Rüschen und vielleicht sogar einer kleinen Schleppe, einem romantischen Look entsprechen. Auch feine, filigrane Stickereien machen aus dem Ballkleid etwas Besonderes.

Hübsche Akzente werden mit der Einarbeitung von schimmernden Gold- oder Silberpailletten gesetzt und auch die Verzierung mit Perlen in unterschiedlichen Größen und dem Stoff angepassten Farben, macht das Ballkleid zu etwas Außergewöhnlichem und zu einem Hingucker.